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Abenteuer USA - Fahrt ins Unbekannte (Teil 2)

Die Tage, die ich in den USA verbringen darf, neigen sich dem Ende zu. Noch ganze drei volle Tage bin ich hier, bevor ich nach Hause zurückkehre. Entsprechend fällt mir das Aufstehen heute schwer. Wo wir am Ende des Tages landen werden, und wo wir zu Bett gehen wissen Markus und Ich an diesem Morgen noch nicht. Trotzdem macht sich in mir so langsam eine Abschiedsstimmung breit. Wir frühstücken, packen unsere Sachen und verlassen Three Rivers. Wenn wir die nächste Pause machen, sind wir unserem eigentlichen Ziel schon bedeutend näher gekommen.

 
Holztreppe zum Abstieg eines Strandabschnittes an der Pazifikküste
Wir sind gestrandet...
 

Wir tauschen die schneebedeckten Berge gegen die warme sonnenbeschienene Pazifikküste. Wir parken unser Auto auf einem Parkplatz am Strand. Während Markus ein Parkticket organisiert, suche ich das stille Örtchen auf. Direkt daneben führt ein Weg über eine Holztreppe zum Strand an der Pazifikküste herab. Unten angekommen, stehen wir vor einem Felsen. Dieser Felsen, den hier alle Personen am Strand abfotografieren, ist aus der Fernseh-Serie "Two and a half Men" bekannt. Da dies Markus Lieblingsserie ist, darf da natürlich ein Erinnerungsfoto nicht fehlen. Wir sind am Strand von Malibu unterwegs. Wir gehen etwas am Strand entlang, halten uns aber nicht allzu lang auf, da wir beide sehr hungrig sind.

 
Häuser reihen sich nebeneinander am Strand von Malibu entlang.
Haus am Meer
 

Wir finden ein Burgerrestaurant in Malibu, in das wir einkehren. Während wir Burger und Chicken Nuggets wegmapfen, suchen wir eine Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe. In die gebuchte Unterkunft können wir erst morgen einkehren. Während ich noch suche, sagt Markus ganz euphorisch: Ich habe was gefunden. Er dreht das Handy zu mir. Ich kann es nicht glauben, wo unsere neue Unterkunft liegen wird.

 
Schild über der Straße, welches den auf den Santa Monica Pier hindeutet
Kneif mich bitte: Haben wir wirklich gegenüber des weltberühmten Santa Monica Piers übernachtet?
 

Wir essen fertig, steigen in unseren Mustang ein, öffnen das Verdeck und begeben uns auf die letzten Meilen zu unserer Unterkunft. Wir parken in der Tiefgarage, holen unsere Koffer aus dem Auto, laufen über die Straße, gehen in unsere Unterkunft im Ersten Obergeschoss. Wir stellen unsere Koffer ab, begeben uns ans Fenster und können unser Glück nicht glauben: Auf der anderen Straßenseite sehen wir den weltberühmten Santa Monica Pier. Was haben wir ein Glück. Damit haben wir nie gerechnet. Wir halten uns auch gar nicht lange in der Unterkunft auf, sondern gehen direkt zum Pier.

 
Schlussschild der Route 66
Fun Fact am Rande: Auf dem Santa Monica Pier endet die Route 66.
 

Einer meiner Filmhelden hat von seiner Freundin ein paar Nike-Laufschuhe geschenkt bekommen. Und weil er damit nicht wusste, was er machen sollte lief er los. Er durchquerte seinen Heimatbundesstaat Alabama. Dann durchquerte er die USA. Er erreichte den Atlantik. Später erreichte er den Pazifik. Liebes Reisetagebuch, du weißt bestimmt von wem ich rede: Forrest, Forrest Gump. Und wo hat er den Pazifik erreicht? Richtig: Am Santa Monica Pier. Und nun stehen wir selbst auf diesem Pier. Wer hätte es gedacht, hier finden wir natürlich auch einen Bubba Gump Shrimps & Co. Laden vor.

Mittlerweile geht auch schon langsam die Sonne unter. Der Pier ist randvoll mit Touristen. Ich habe Markus für die ganze Fahrten einen Cocktail am Ende des Piers versprochen. Daher begeben wir uns zu dem Restaurant am Ende des Piers.

 
Schild des Pacific Park
Wie wäre es mit einer Runde Riesenrad?
 

Nachdem wir den Cocktail zu uns genommen haben, stellen wir fest, dass in Kürze die Sonne verschwindet. Wir laufen die letzten Meter des Piers und gesellen uns zu den anderen Touristen und schauen ganz gespannt der Sonne zu, wie sie sich von uns verabschiedet. Je näher die Sonne dem Horizont kommt, desto leiser wird es am Pier. Am Schluss konnten wir außer dem Rauschen des Pazifiks eine Nadel fallen hören. Es war trotz der vielen Menschen mucksmäuschenstill. Als die Sonne am Horizont verschwindet, hält die Stille noch kurz an, bevor die Menge anfängt zu jubeln und zu applaudieren. Was für ein magischer Moment, den ich so noch nie erleben durfte. Schöner konnte dieser Tag nicht enden.

 
Sonnenuntergang am Strand
Ein Hoch auf den Sonnenuntergang
 

(Fortsetzung folgt)

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