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Abenteuer USA - San Francisco (Teil 3)

Und schon sind wir stolze Besitzer zweier Tickets für Alcatraz. Und welches Wetter passt besser zu Alcatraz, als das, welches für Morgen gemeldet ist? Keins natürlich!

 
Berühmte Gefängnisinsel von San Francisco in der Bucht von San Francisco
Willkommen auf Alcatraz
 

Und die Wettervorhersage hatte recht. Wir wachen am nächsten Morgen auf, unser letzter Tag in San Francisco steht an, schauen aus dem Fenster und stellen fest, dass es stürmt und sehr stark regnet. Wir gehen duschen, gehen in der Nachbarstraße frühstücken, kommen zurück, steigen in unser Mustang ein und begeben uns an den Hafen von San Francisco. Wir parken im teuersten Parkhaus auf unserer Reise (40,00 Dollar Parkgebühren), laufen am Pier 39 vorbei und kommen an der Anlegestelle für die Fähre für Alcatraz an. Wir brauchen gar nicht Schlange zu stehen, da bei diesem Wetter fast keiner nach Alcatraz möchte (warum eigentlich nicht? Kein Wetter passt zu diesem Ort besser :-)). Die Fähre ist relativ schnell da. Wir steigen ein und überqueren die Bucht von San Francisco. Hier stürmt es so stark, dass unsere Fähre mindestens 10 Anläufe benötigt, um an den Pier anzulegen, wobei 10 Anläufe deutlich untertrieben sein dürften...).

 
Eingangsportal des Gefängnis von Alcatraz
Eintritt in eine andere Welt
 

In Alcatraz angekommen, halten alle Ihre Hüte fest. Ein Parkranger erklärt kurz die Insel und dann kann es schon losgehen. Wir besichtigen zuerst ein paar Nebengebäude, bevor wir uns zu dem großen Hauptgebäude vorwagen. Wo einst Al Capone geduscht haben muss, erhalten wir unsere Audioguides. Zum Glück gibt es diese auch in deutscher Fassung. Glücklich setze ich die Kopfhöhrer auf und verstehe nur spanisch, bzw. englisch. Da werden wir gefragt welche Sprache wir haben möchten, antworten "deutsch" und erhalten englisch. Etwas enttäuscht gehe ich zur ersten Station und versuche mir alles zurecht zu übersetzen. Nach der zweiten Station kommt Markus auf mich zu, sagt, dass er einen deutschen Audioguide hat und fragt ob wir tauschen sollen. Nach dem Tausch kann ich nun auch an der Geschichte von Alcatraz teilhaben. Wir gehen durch den Gefängnishof, die Bibliothek, die Küche, die Besucherräume und natürlich an den Gefängniszellen vorbei. Tatsächlich haben es hier einige geschafft aus Alcatraz zu fliehen, indem sie Löcher in die Betonwände gegraben haben, durch Leitungsschächte aus dem Gebäude geflohen sind und von der Insel für immer verschwanden. Das spannendste daran ist, welches Werkzeug zum Buddeln in den Betonwänden zum Einsatz kam. Nicht verwunderlich daher, was man im Souvenirshop von Alcatraz kaufen kann: Löffel.

 
Innenansicht von Alcatraz. Über 3 Stockwerke reihen sich links und rechts Gefängniszellen aneinander.
Der Times Square. Ich hatte ihn mir komischerweise immer anders vorgestellt.
 

Nachdem wir alle Stationen auf Alcatraz abgelaufen sind, warten wir im Sturm am Pier auf unsere Fähre zurück nach San Francisco. Alcatraz bleibt für uns als ein Highlight dieser Reise in positiver Erinnerung. Nachdem die Fähre angelegt hat, beschließen Markus und ich auf dem Außendeck der Fähre die Bucht von San Francisco zu überqueren (was für eine beschissene Idee). Auf der Fahrt nimmt der Sturm noch mehr zu. Wir müssen unser Hab und Gut (und uns selbst) festhalten, damit nichts über Bord geht.

 
Seerobben am Pier 39 in San Francisco
Seerobben am Pier 39
 

Am Hafen von San Francisco angekommen, beschließen wir noch über das Pier 39 zu schlendern, und den Seerobben einen Besuch abstatten. Markus findet hier noch das ein oder andere Souvenir. Ich entdecke den aus Forrest Gump entstandenen Bubba Gumps Shrimps Laden (der soll nicht der Einzige auf dieser Reise sein). Nachdem wir den Pier abgelaufen sind und die Robben besichtigt haben, fängt es auch schon wieder an zu regnen. Wir statten daher dem Hard Rock Café in San Francisco einen Besuch ab und nehmen hier auch einen kleinen Snack zu uns. Während Tailor Swift mit Love Story als Hintergrundmusik ihr Bestes gibt, probiere ich zum ersten Mal im Leben panierte Zwiebelringe. Und was soll ich sagen? Ich kann nicht meckern. Wir trinken nach dem Essen noch ein Getränk, stoßen auf unseren letzten Tag in San Francisco an und begeben uns nach Hause.

 
Schriftzug des Bubba Gumps Restaurants
Forrest Gump hat tatsächlich sein Restaurant eröffnet.
 

Zuhause angekommen, packen wir unsere Koffer, legen uns ein letztes Mal ins Bett und schlafen ein letztes Mal in San Francisco aus. Morgen brechen wir zu unserem letzten gemeinsamen Halt auf. Dieses Ziel liegt allerdings zwei Autotagen von San Francisco entfernt.


(Fortsetzung folgt)




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