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Abenteuer USA - Seattle (Teil 3)

Wir sitzen in Denny's und frühstücken. Außerdem überlegen wir uns, was wir an unserem letzten Tag hier in dem Bundesstaat sehen möchten. Das Wetter erinnert dabei eher an Herbst: Sturm und Starkregen. Trotz diesen Wetters entscheiden wir uns den Tree of Life als Ziel zu setzen. Der Tree of Life ist ein Baum, der über einem kleinen Wasserfall zu schweben scheint. Seine Wurzeln wurden unterspült und bekommt nur noch von den seitlichen Wurzeln halt.

 
Bank an der Pazikifküste
Bank an der Pazikifküste
 

Um zu dem Tree of Life zu fahren, brauchen wir ca. 3 Stunden. Da uns nichts anderes einfällt, begeben wir uns auf dem Weg dort hin. Während der Fahrt fahren wir fast nur durch die Natur. Nur ab und zu kommen wir an vereinzelten Häusern vorbei. Bevor wir das Ziel erreichen, legen wir noch einen Stop an der Pazifikküste ein. Wir können hier mit unserem Ford Edge tatsächlich am Strand entlangfahren.

 
Pickup und junge Menschen an der Pazifikküste
Auf der Suche nach Shrimps
 

Hier am Strand treffen wir auf drei junge Männer, die auf der Suche nach Shrimps sind. Schnell fällt uns die Szene aus Forrest Gump ein, und Markus fragt nach, ob sie aus dem Fang später ein Shrimps Kebab machen wollen. Sofort müssen wir alle zusammen anfangen zu lachen. Sie kennen also auch die Szene aus dem Hollywoodfilm. Nach dem kleinen Ausflug am Strand, geht es auch schon weiter zu unserem Ziel.

 
Baum am Strand
Tree of Life
 

Nach einer gefühlten Ewigkeit, haben wir den Strand mit dem Tree of Life erreicht. Der Baum ist eigentlich gar nicht so spektakulär. Wir sind stattdessen überrascht, dass der ganze Strand voller gigantischer Baumstämme liegt. Und das, soweit das Auge reicht. Lange halten wir uns in dem Sturm nicht auf, da es nicht sehr angenehm ist, Regen von oben, unten und von der Seite abzubekommen. Wir fahren wieder nach Hause. Auf der Hälfte der Strecke weißt ein Schild mit den Worten "Olympic National Park", nach links. Wir folgen dem Schild.

 
Straße durch einen Wald
Einfahrt zum Olympic National Park
 

Tatsächlich ist das nur ein kleiner Schlenker durch den Nationalpark, welcher uns kein Eintritt kostet. Wir sehen gigantische Mammutbäume. Viele Bäume sind stark bemoost. So stark, dass das Moos wie langes Haar von den Ästen hängt. Die Landschaft erinnert stark an eine Märchenlandschaft. Hier im Park gibt es auch ein paar Dörfer. Die Zeit scheint hier aber stehen geblieben zu sein. Alte Oldtimer stehen in den Garagen und wuchern zu. Schade um die schönen Schmuckstücke.

 
Auto in der Garage
Vergessene Schätze
 

Nach einer knappen halben Stunde ist die Fahrt durch den Park auch schon wieder zu Ende und wir fahren zurück zu unserer Unterkunft. Kurz vor Spanaway, hier liegt unser Tiny-House, bricht die Wolkendecke auf und wir stellen fest, dass die goldene Stunde angebrochen ist. Die ganze Landschaft ist mit goldenem Licht geflutet. Und dann, ich kann es nicht glauben, erhebt sich am Horizont ganz majestätisch, der Vulkan Mount Rainier. So ein gigantischen Berg, nein Vulkan, habe ich noch nie gesehen. Ich bitte Markus darum, nochmals an den Kreisverkehr zu fahren, an dem wir am ersten Tag waren, was er auch macht. Ich renne die letzten Meter und kann so ein Moment für die Ewigkeit festhalten, von dem ich nie gedacht hätte, den so zu erleben und fotografieren zu können. Der Tag hat sich nun mehr als gelohnt.

 
Straße, die auf einen Berg zuläuft
Momente, von denen ich noch in etlichen Jahren darüber reden werde.
 

Gegen 04:00 Uhr am nächsten Morgen verlassen wir das letzte mal das Tiny-House und brechen zum Flughafen auf. Als wir in Seattle gelandet sind, war hier am Flughafen fast nichts los. Wir gehen also davon aus, dass wir nun an unserem Abreisetag ohne größere Vorkommnisse Seattle verlassen werden. Nachdem wir unser Mietfahrzeug zurückgegeben haben, treffen wir am Flughafen ein. Noch sind es bis zum Abflug fast 3 Stunden Zeit. Obwohl wir noch so viel Zeit haben, möchten wir den Security-Check gerne hinter uns bringen und stellen uns am Ende der Schlange an. Nach wenigen Minuten stellen wir fest, dass die Schlange sehr, sehr lang ist. Aktuelle Wartezeit: Ca. 1 Stunde. Macht nichts, wir haben Zeit. Nach einer halben Stunde stehen wir immer noch an Ort und Stelle. Ich ahne böses. Hoffentlich werden wir den Flieger nicht verpassen. Nur sehr langsam bewegt sich die Schlange voran. Ca. eine 3/4 Stunde vor Abflug, wir stehen immer noch sehr weit hinten in der Schlange, klingelt mein Telefon. Eine Mitteilung von Alaska Airlines: Das Boarding ist gestartet. Ich werde nervös. Ein Blick auf die Anzeige verrät, dass wir immer noch über eine Stunde bis zum Security-Check brauchen. In mir steigt Panik auf. Markus beruhigt mich nach einiger Zeit zum Glück, was aber nicht lange hält. Mein Handy hat wieder eine Nachricht erhalten. Wieder eine Mitteilung von Alaska Airlines:


Boarding closed.


Fortsetzung folgt.


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